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Funktionserhaltende Verfahren

Wirbel sind durch Gelenke und Bandscheiben beweglich miteinander verbunden. Bei funktionserhaltenden operativen Verfahren verzichtet man auf Implantate oder es kommen spezielle bewegliche Implantate zum Einsatz.

Operative Behandlungen von Bandscheibenvorfällen und Spinalkanaleinengungen führen wir fast ausschliesslich vollendoskopisch oder transtubulär, also mit minimalinvasiven Verfahren durch.
Ziel ist die Beseitigung der Beschwerdeursache einerseits und die Erhaltung der Funktion des Wirbelsäulenabschnittes andererseits.

Die Verwendung einer Bandscheibenprothese oder eines anderen dynamischen Implantats ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Das betreffende Segment der Wirbelsäule muss nach Implantation eine schmerzfreie Funktion zulassen.

Bei der Beratung zum Ersatz einer Bandscheibe durch eine Bandscheibenprothese oder zur Verwendung eines dynamischen Implantats berücksichtigen wir feststehende Kriterien. Fortgeschrittener Verschleiß oder der Verlust der Stabilität können eine operative Ruhigstellung eines geschädigten Wirbelsäulenabschnittes – eine Versteifung nötig machen.

Bandscheibenprothese

Die von uns verwendete Bandscheibenprothese M6 ist ein seit mehr als 10 Jahren verfügbares Implantat, welches international in hoher Zahl implantiert wurde. Die Prothese ist unter anderem von der amerikanischen Zulassungsbehörde für Medizinprodukte FDA zugelassen.

Dynamische Stabilisierung

Dynamische Stabilisierungssysteme sind seit vielen Jahren zur Verwendung bei bestimmten Instabilitäten der Lendenwirbelsäule verfügbar. Die Entwicklung erfolgte auf der Basis von Untersuchungen zur Biomechanik von Wirbelsäulensegmenten.

Der Vorteil der erhaltenen Beweglichkeit äußert sich im Schutz der benachbarten Wirbelsäulensegmente vor einer Überlastung.

Spezielle Untersuchungen können klären, ob ein bewegungserhaltendes operatives Verfahren eine Lösung für Ihr individuelles Problem sein können.